<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.1.2" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Kommentare fuer Kirche21</title>
	<link>http://www.kirche-21.de</link>
	<description>Perpektive. Vision. VerÃ¤nderung.</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:48:39 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.1.2</generator>

	<item>
		<title>Kommentar zu Kirche 21 2009 von Software</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?page_id=193#comment-1197</link>
		<author>Software</author>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:44:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?page_id=193#comment-1197</guid>
					<description>I think You have problem with images on IE8. BTW, like your post.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I think You have problem with images on IE8. BTW, like your post.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kirche 21 2007 von Margie Dugal</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?page_id=84#comment-988</link>
		<author>Margie Dugal</author>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:49:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?page_id=84#comment-988</guid>
					<description>Hi admin , This is amazing posting for my homework from university Do u have twitter account ?? i want to follow your twitt . bye</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi admin , This is amazing posting for my homework from university Do u have twitter account ?? i want to follow your twitt . bye</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Blog fÃ¼r ne Weile vom Netz von AndiB</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?p=219#comment-947</link>
		<author>AndiB</author>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 10:10:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?p=219#comment-947</guid>
					<description>Und wann genau ist Kirche 21 im Mai 2011? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wann genau ist Kirche 21 im Mai 2011? <img src='http://www.kirche-21.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kirche 21 2007 von Marhta Zona Libre</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?page_id=84#comment-892</link>
		<author>Marhta Zona Libre</author>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:58:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?page_id=84#comment-892</guid>
					<description>Wonderful, thanks for posting %BLOGTITLE%!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wonderful, thanks for posting %BLOGTITLE%!</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kirche 21 2007 von Griselda Anast</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?page_id=84#comment-881</link>
		<author>Griselda Anast</author>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:23:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?page_id=84#comment-881</guid>
					<description>I don’t usually reply to posts but I will in this case. WoW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I don’t usually reply to posts but I will in this case. WoW</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nachfolgen ohne Christ zu sein? von Hagen</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?p=215#comment-859</link>
		<author>Hagen</author>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:16:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?p=215#comment-859</guid>
					<description>Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen christlich und Christsein. Unsere Welt ist voller christlicher Werte und viele leben christlich. Aber LebensverÃ¤ndernd ist erst die Beziehung zu Jesus Christus. Auf diesem Blog wird mir auch immer viel zu schnell irgendwelche StrÃ¶mungen aufgegriffen. Und ich glaube, damit schneidet sich die Postmoderne ins eigene Fleisch, weil plÃ¶tzlich nichts mehr greifbar ist. Ich sehe die Gefahr dass das Christentum und das Christsein zu einer Philosophie im schlimmsten Fall Ideologie verkommt. Aber es geht um eine persÃ¶nliche Beziehung des Menschen zu Jesus. Und das ist das, wovor viele Menschen Angst haben. Denn Beziehungen zu fÃ¼hren ist heute nicht mehr so einfach. Hier geht es um Verbindlichkeit. Wir sollten aufhÃ¶ren, unser Christsein (unsere Beziehung zu Jesus) einseitig zu fÃ¼hren. Wann fragen wir Jesus schon mal wie es ihm geht? Was ihm wichtig ist? 
Hab schon lange nichts mehr von Daggi oder Andi gehÃ¶rt. Wie gehts euch?
GruÃŸ Hagen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen christlich und Christsein. Unsere Welt ist voller christlicher Werte und viele leben christlich. Aber LebensverÃ¤ndernd ist erst die Beziehung zu Jesus Christus. Auf diesem Blog wird mir auch immer viel zu schnell irgendwelche StrÃ¶mungen aufgegriffen. Und ich glaube, damit schneidet sich die Postmoderne ins eigene Fleisch, weil plÃ¶tzlich nichts mehr greifbar ist. Ich sehe die Gefahr dass das Christentum und das Christsein zu einer Philosophie im schlimmsten Fall Ideologie verkommt. Aber es geht um eine persÃ¶nliche Beziehung des Menschen zu Jesus. Und das ist das, wovor viele Menschen Angst haben. Denn Beziehungen zu fÃ¼hren ist heute nicht mehr so einfach. Hier geht es um Verbindlichkeit. Wir sollten aufhÃ¶ren, unser Christsein (unsere Beziehung zu Jesus) einseitig zu fÃ¼hren. Wann fragen wir Jesus schon mal wie es ihm geht? Was ihm wichtig ist?<br />
Hab schon lange nichts mehr von Daggi oder Andi gehÃ¶rt. Wie gehts euch?<br />
GruÃŸ Hagen</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu God in motion von Andib</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?p=210#comment-855</link>
		<author>Andib</author>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:27:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?p=210#comment-855</guid>
					<description>Sehr cool!
Passt gut zum Thema "Gott hat keinen Plan fÃ¼r dein Leben" ;-)
Hat jemand ne Ahnung, wie man das runterladen kann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr cool!<br />
Passt gut zum Thema &#8220;Gott hat keinen Plan fÃ¼r dein Leben&#8221; <img src='http://www.kirche-21.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Hat jemand ne Ahnung, wie man das runterladen kann?</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Nachfolgen ohne Christ zu sein? von advocatus diaboli</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?p=215#comment-854</link>
		<author>advocatus diaboli</author>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 04:46:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?p=215#comment-854</guid>
					<description>Das Zitat, welches wiedergegeben wurde, lÃ¤sst meiner Meinung nach keinen RÃ¼ckschluss auf den Inhalt zu. Als kleine Denkaufgabe: Ist es mÃ¶glich, genau diese SÃ¤tze zu formulieren mit dem darunterliegenden ÃœberzeugungsgerÃ¼st eines Anarchisten, Bolschewisten, Sozialisten. Liberalen, Konservativen? Eines Christen, Juden. Moslem oder Hindu? Womit werden diese Worte dann aber jeweils gefÃ¼llt? Ich denke die FÃ¼llung wird sehr unterschiedlich sein.
Kleine Bemerkung zu der abschlieÃŸenden Frage: In MatthÃ¤us 16,24+25 steht eine Beschreibung, wie Jesus Nachfolge beschreibt. Es wird da auch deutlich, dass nicht rein praktisches Tun Nachfolge definiert, und dass es sehr wohl einen Preis verlangt, da ist dann evtl. wenig Platz fÃ¼r "eigene TrÃ¤ume und LebensentwÃ¼rfe verwirklichen". Siehe hierzu auch MatthÃ¤us 10 wo eine Parallelstelle zu finden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zitat, welches wiedergegeben wurde, lÃ¤sst meiner Meinung nach keinen RÃ¼ckschluss auf den Inhalt zu. Als kleine Denkaufgabe: Ist es mÃ¶glich, genau diese SÃ¤tze zu formulieren mit dem darunterliegenden ÃœberzeugungsgerÃ¼st eines Anarchisten, Bolschewisten, Sozialisten. Liberalen, Konservativen? Eines Christen, Juden. Moslem oder Hindu? Womit werden diese Worte dann aber jeweils gefÃ¼llt? Ich denke die FÃ¼llung wird sehr unterschiedlich sein.<br />
Kleine Bemerkung zu der abschlieÃŸenden Frage: In MatthÃ¤us 16,24+25 steht eine Beschreibung, wie Jesus Nachfolge beschreibt. Es wird da auch deutlich, dass nicht rein praktisches Tun Nachfolge definiert, und dass es sehr wohl einen Preis verlangt, da ist dann evtl. wenig Platz fÃ¼r &#8220;eigene TrÃ¤ume und LebensentwÃ¼rfe verwirklichen&#8221;. Siehe hierzu auch MatthÃ¤us 10 wo eine Parallelstelle zu finden ist.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu VeranstaltungsankÃ¼ndigung: Die Agenda der &#8220;Israelkritiker&#8221; (Vortrag in Berlin) von Christian</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?p=214#comment-850</link>
		<author>Christian</author>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:26:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?p=214#comment-850</guid>
					<description>Was war denn die ursprÃ¼ngliche Diskussion? Ich sehe gar nicht, dass wir davon weggekommen wÃ¤ren. FÃ¼r mich war das wesentliche Argument mein Eigeninteresse. Ein MaÃŸstab, den ich auch jedem anderen zubillige, siehe oben. Insoweit ist es m. E. richtig, wenn jeder tun kann, was er will, ohne jemand anderem damit zu schaden. Falsch ist, etwas zu tun, das anderen schadet.
Deine AusfÃ¼hrungen finde ich hilfreich, um Deine Position zu verstehen und im GroÃŸen und Ganzen auch nachvollziehbar. Mit zwei Unterschieden: Ich sehe keine WillkÃ¼r des israelischen Staates gegenÃ¼ber den PalÃ¤stinensern. Eben darum, also die ZurÃ¼ckweisung dieses Vorwurfs, geht es ja in der angekÃ¼ndigten Veranstaltung.
Was die palÃ¤stinensische Gesellschaft angeht, gehe ich davon aus, dass sogar die Mehrheit von den dort Herrschenden zumindest funktionalisiert und um ein gutes Leben gebracht wird - alles im Interesse des Ressentiments gegen Israel, dem sogar die LebensqualitÃ¤t des eigenen Volkes untergeordnet wird.
Insoweit widerspricht eine SolidaritÃ¤t mit Israel, wenn sie politisch und nicht religiÃ¶s begrÃ¼ndet wird, keineswegs einer SolidaritÃ¤t mit den PalÃ¤stinensern. Letztere kann allerdings nur eine gegen deren FÃ¼hrung sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was war denn die ursprÃ¼ngliche Diskussion? Ich sehe gar nicht, dass wir davon weggekommen wÃ¤ren. FÃ¼r mich war das wesentliche Argument mein Eigeninteresse. Ein MaÃŸstab, den ich auch jedem anderen zubillige, siehe oben. Insoweit ist es m. E. richtig, wenn jeder tun kann, was er will, ohne jemand anderem damit zu schaden. Falsch ist, etwas zu tun, das anderen schadet.<br />
Deine AusfÃ¼hrungen finde ich hilfreich, um Deine Position zu verstehen und im GroÃŸen und Ganzen auch nachvollziehbar. Mit zwei Unterschieden: Ich sehe keine WillkÃ¼r des israelischen Staates gegenÃ¼ber den PalÃ¤stinensern. Eben darum, also die ZurÃ¼ckweisung dieses Vorwurfs, geht es ja in der angekÃ¼ndigten Veranstaltung.<br />
Was die palÃ¤stinensische Gesellschaft angeht, gehe ich davon aus, dass sogar die Mehrheit von den dort Herrschenden zumindest funktionalisiert und um ein gutes Leben gebracht wird - alles im Interesse des Ressentiments gegen Israel, dem sogar die LebensqualitÃ¤t des eigenen Volkes untergeordnet wird.<br />
Insoweit widerspricht eine SolidaritÃ¤t mit Israel, wenn sie politisch und nicht religiÃ¶s begrÃ¼ndet wird, keineswegs einer SolidaritÃ¤t mit den PalÃ¤stinensern. Letztere kann allerdings nur eine gegen deren FÃ¼hrung sein.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu VeranstaltungsankÃ¼ndigung: Die Agenda der &#8220;Israelkritiker&#8221; (Vortrag in Berlin) von advocatus diaboli</title>
		<link>http://www.kirche-21.de/?p=214#comment-849</link>
		<author>advocatus diaboli</author>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 05:44:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.kirche-21.de/?p=214#comment-849</guid>
					<description>ein wenig geht die Diskussion von der ursprÃ¼nglichen Fragsstellung weg, ohne dass diese zuvor geklÃ¤rt wurde.

Wenn ich ohne Bevormundung anderer oder Abwertung derer anders gearteter Kultur von einem "richtig" oder "falsch" sprechen will, muss ich davon Ã¼berzeugt sein, dass es ein solches allgemein zugÃ¤ngliches Kriterium gibt.

Konzepte fÃ¼r so etwas kÃ¶nnten sein:

die allgemeine ErklÃ¤rung der Menschenrechte (wegen der darin erklÃ¤rten UniversalitÃ¤t ihrer Geltung)

die insbesondere in den monotheistischen Religionen definierten Richtlinien bzgl. des Menschen (wegen ihres RÃ¼ckgriffs auf den "Konstrukteur" des Menschen und dessen "Konstruktionsdesigns")

Wenn hingegen kein allgemein gÃ¼ltiges Richtig und Falsch existiert (oder dieses aber verborgen ist) kann man konsequenterweise gar nicht in Bewertungen sprechen.

Nun kommt aber erst der eigentliche Knackpunkt: Ich nehme jetzt mal die christliche Sichtweise von Menschen, ihren Beziehungen zueinander und zu Gott heraus, und gehe speziell auf den Gesichtspunkt der Schwachen, Armen und UnterdrÃ¼ckten ein.

Je nachdem auf welcher Ebene ich den angesprochenen Nahostkonflikt betrachte, kann ich hier zu unterschiedlichen Beurteilungen kommen, denn:

Auf der Ebene zweier im Konflikt befindlichen VÃ¶lker sind die PalÃ¤stinenser diejenigen, die schwach sind und der WillkÃ¼r der Staaten um sie herum ausgesetzt sind (nicht nur bzgl. Israel sondern auch z.B. bzgl. Ã„gypten oder Libanon).

Auf der Ebene der palÃ¤stinensischen Gesellschaft in der Innenansicht ist natÃ¼rlich die Haltung einer Mehrheit (oder einfacher der Herrschenden) gegenÃ¼ber Minderheiten so zu sehen, dass hier diese Minderheiten die Schwachen, Entrechteten und UnterdrÃ¼ckten darstellen. Hier ist allerdings die internationale Ebene (also z.B. Israel) nur indirekt involviert als Zufluchtsort.

Von daher finde ich (dass ist jetzt eine persÃ¶nliche Stellungnahme) es durchaus gerechtfertigt, Bewertungen in beide Richtungen zu Ã¼ben, gegenÃ¼ber Israel z.B. wegen der Art und Weise der Blockade wie auch gegenÃ¼ber den PalÃ¤stinensern aufgrund derer inakzeptablen Behandlung diverser Minderheiten.

Auf dem internationalen Parkett gibt es leider die Tendenz dass die verschiedenen Camps in ihrer (Ã¶ffentlich sichtbaren) Haltung zu diesem Konflikt immer auf einem Auge sehgestÃ¶rt oder blind sind (von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Daher das Wort mit dem "Taumelbecher fÃ¼r alle Nationen", es scheint fast unmÃ¶glich zu sein einen verstÃ¤ndigen Blick zu behalten.

Wenn ich nicht davon Ã¼berzeugt wÃ¤re, dass es ein allgemein verstÃ¤ndliches "Gewissen" gibt, von dem jeder Mensch eine wie auch immer geartete Ahnung hat oder haben sollte, woher nehme ich dann Ã¼berhaupt die Berechtigung zu jemand zu sagen "Was Du machst ist falsch, unmenschlich, ein GrÃ¤uel"? 
Das Dilemma kann man sehr gut an der Person Jean-Paul Sartres nachvollziehen, dessen existentialistische Theorien in Konflikt zu seinen (notwendigerweise) sehr wohl in moralischen Kriterien urteilenden Stellungnahmen zu politischen Ereignissen standen. Allerdings war er nicht konsequent genug, daraufhin seine Theorien grundlegender zu kritisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein wenig geht die Diskussion von der ursprÃ¼nglichen Fragsstellung weg, ohne dass diese zuvor geklÃ¤rt wurde.</p>
<p>Wenn ich ohne Bevormundung anderer oder Abwertung derer anders gearteter Kultur von einem &#8220;richtig&#8221; oder &#8220;falsch&#8221; sprechen will, muss ich davon Ã¼berzeugt sein, dass es ein solches allgemein zugÃ¤ngliches Kriterium gibt.</p>
<p>Konzepte fÃ¼r so etwas kÃ¶nnten sein:</p>
<p>die allgemeine ErklÃ¤rung der Menschenrechte (wegen der darin erklÃ¤rten UniversalitÃ¤t ihrer Geltung)</p>
<p>die insbesondere in den monotheistischen Religionen definierten Richtlinien bzgl. des Menschen (wegen ihres RÃ¼ckgriffs auf den &#8220;Konstrukteur&#8221; des Menschen und dessen &#8220;Konstruktionsdesigns&#8221;)</p>
<p>Wenn hingegen kein allgemein gÃ¼ltiges Richtig und Falsch existiert (oder dieses aber verborgen ist) kann man konsequenterweise gar nicht in Bewertungen sprechen.</p>
<p>Nun kommt aber erst der eigentliche Knackpunkt: Ich nehme jetzt mal die christliche Sichtweise von Menschen, ihren Beziehungen zueinander und zu Gott heraus, und gehe speziell auf den Gesichtspunkt der Schwachen, Armen und UnterdrÃ¼ckten ein.</p>
<p>Je nachdem auf welcher Ebene ich den angesprochenen Nahostkonflikt betrachte, kann ich hier zu unterschiedlichen Beurteilungen kommen, denn:</p>
<p>Auf der Ebene zweier im Konflikt befindlichen VÃ¶lker sind die PalÃ¤stinenser diejenigen, die schwach sind und der WillkÃ¼r der Staaten um sie herum ausgesetzt sind (nicht nur bzgl. Israel sondern auch z.B. bzgl. Ã„gypten oder Libanon).</p>
<p>Auf der Ebene der palÃ¤stinensischen Gesellschaft in der Innenansicht ist natÃ¼rlich die Haltung einer Mehrheit (oder einfacher der Herrschenden) gegenÃ¼ber Minderheiten so zu sehen, dass hier diese Minderheiten die Schwachen, Entrechteten und UnterdrÃ¼ckten darstellen. Hier ist allerdings die internationale Ebene (also z.B. Israel) nur indirekt involviert als Zufluchtsort.</p>
<p>Von daher finde ich (dass ist jetzt eine persÃ¶nliche Stellungnahme) es durchaus gerechtfertigt, Bewertungen in beide Richtungen zu Ã¼ben, gegenÃ¼ber Israel z.B. wegen der Art und Weise der Blockade wie auch gegenÃ¼ber den PalÃ¤stinensern aufgrund derer inakzeptablen Behandlung diverser Minderheiten.</p>
<p>Auf dem internationalen Parkett gibt es leider die Tendenz dass die verschiedenen Camps in ihrer (Ã¶ffentlich sichtbaren) Haltung zu diesem Konflikt immer auf einem Auge sehgestÃ¶rt oder blind sind (von wenigen Ausnahmen abgesehen).<br />
Daher das Wort mit dem &#8220;Taumelbecher fÃ¼r alle Nationen&#8221;, es scheint fast unmÃ¶glich zu sein einen verstÃ¤ndigen Blick zu behalten.</p>
<p>Wenn ich nicht davon Ã¼berzeugt wÃ¤re, dass es ein allgemein verstÃ¤ndliches &#8220;Gewissen&#8221; gibt, von dem jeder Mensch eine wie auch immer geartete Ahnung hat oder haben sollte, woher nehme ich dann Ã¼berhaupt die Berechtigung zu jemand zu sagen &#8220;Was Du machst ist falsch, unmenschlich, ein GrÃ¤uel&#8221;?<br />
Das Dilemma kann man sehr gut an der Person Jean-Paul Sartres nachvollziehen, dessen existentialistische Theorien in Konflikt zu seinen (notwendigerweise) sehr wohl in moralischen Kriterien urteilenden Stellungnahmen zu politischen Ereignissen standen. Allerdings war er nicht konsequent genug, daraufhin seine Theorien grundlegender zu kritisieren.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
